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Vom Weg ausgebremst

Heute gibt es keinen Bericht von Gipfeln, weiten Ausblicken oder endlosen Wanderpfaden. Stattdessen hat mich mein Körper zu einer Pause gezwungen.

Die vergangenen Tage waren geprägt von Regen, Nässe und langen Etappen. Immer wieder stapfte ich durch feuchte Wege, zog morgens klamme Kleidung an und hoffte, dass die Sonne irgendwann die Wolken vertreiben würde. Offenbar hat mein Körper irgendwann beschlossen, dass es genug ist. Ein Virus hat mich erwischt.

So verbringe ich diesen Tag nicht auf einem Bergpfad, sondern in einem gemütlichen Zimmer aus altem Naturstein. Durch die geöffneten Holzfenster fällt warmes Sonnenlicht herein und zeichnet helle Streifen auf den Holzboden. Die Wanderstöcke liegen unbenutzt am Bett, daneben mein Hut – stille Zeugen einer Wanderung, die heute ruhen muss. Statt Kilometer zu sammeln, sammle ich Kräfte.

Ich fühle mich schlapp, müde und einfach nicht wohl.

Mein Wandertagebuch bleibt deshalb für einen Moment still. Sobald ich wieder auf den Beinen bin, die Wanderstiefel schnüren kann und die Kraft zurückgekehrt ist, werde ich diesen Blog natürlich weiterführen und von den nächsten Etappen berichten.

Bis dahin heißt es: ausruhen, gesund werden und darauf vertrauen, dass hinter jeder Pause ein neuer Aufbruch wartet. 🥾☀️🍃


 
 
 

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