Tag 5. Die ersten Dreitausender
- jy-s89
- vor 3 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Heute Morgen begann der Tag mit Pilgerverkehr pur. Endlose Kolonnen von Menschen kamen mir auf dem Weg nach Pamplona entgegen. Umso glücklicher war ich, als mein Weg schließlich nach rechts abbog und ich wieder meine Ruhe hatte.
Über den Gipfel von Saroizar führte mich der Weg weiter durch eine traumhaft schöne Landschaft. Nach einem Anstieg drehte ich mich noch einmal um und genoss den Blick zurück. Wenig später standen sie plötzlich vor mir: die ersten Dreitausender. Noch weit entfernt, aber trotzdem ein besonderer Moment. Auf einmal waren die hohen Berge nicht mehr nur eine Vorstellung, sondern sichtbar am Horizont.
Durch die Gegend von Odieta ging es anschließend weiter – wie so oft mit viel Auf und Ab. Anstrengend, aber jeder Kilometer war die Mühe wert.
Am Nachmittag kam ich in Hiriberri an. Eigentlich sollte die Unterkunft geschlossen sein, doch ich wurde herzlich empfangen. Kaum angekommen, gab es erst einmal eine Dose Bier zur Begrüßung. Das Beste: Ich habe das große Haus fast für mich allein.
Marco habe ich heute nicht getroffen. Vermutlich wären wir uns begegnet, wenn ich noch die nächste Etappe und den zusätzlichen Berg angegangen wäre. Dafür fehlte heute die Kraft. Morgen wartet der nächste große Anstieg – und ich kann ihn von hier aus bereits sehen.
Buen Camino!






Kommentare