Tag 4. Über den Txasperro
- jy-s89
- vor 4 Tagen
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Über den Txasperro und entlang des alten Grenzwegs
Schon der Aufstieg zum Txasperro-Gipfel war ein echtes Highlight. Oben angekommen wurde ich mit einem fantastischen Blick belohnt. Anschließend führte der Weg über den alten Grenzweg, immer wieder mit beeindruckenden Ausblicken auf die Pyrenäen. Die Berge wirkten heute besonders nah, fast zum Greifen.
Eine Randnotiz des Tages: Die Rinder hier oben auf den Bergen sind riesig.
Ehrlich gesagt wirken manche von ihnen größer als die Pferde. Wenn sie plötzlich am Weg stehen, sehen sie eher wie freundliche Monster aus als wie gewöhnliche Kühe.
Nach einigen anstrengenden Kilometern entdeckte ich ein Refugio. Genau zur richtigen Zeit. Ich legte eine Pause ein, frühstückte in Ruhe und sammelte neue Kräfte. Als ich gerade bezahlen wollte, kam ein Pilger herein, schaute mich an und sagte: „Du musst der große Deutsche sein. Marco hat nach dir gefragt.“
Solche Momente machen den Weg besonders. Man kennt sich oft gar nicht richtig, und trotzdem entstehen Verbindungen.
Menschen erzählen voneinander, halten Ausschau und freuen sich, wenn man wieder auftaucht.
Buen Camino!






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