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Tag 34.Die letzten Reserven

Gestern ging es für mich wieder hinauf zum Santuari de Núria. Ich merke inzwischen deutlich, dass meine Reserven fast aufgebraucht sind. Jeden Tag werde ich etwas müder, aber es hilft nichts – also einfach Schritt für Schritt weiter.

Die Etappe war wunderschön. Der Weg führte durch das große Tal nach Núria, dem kleinen Skiort mitten in den Pyrenäen. In der Herberge hatte ich dann sogar ein Vierbettzimmer ganz für mich allein – ein echter Luxus.


Heute Morgen gab es noch Frühstück, dann ging es direkt weiter. Die nächste Etappe hat es in sich: Erst knapp 900 Höhenmeter bergauf bis fast auf 2.800 Meter, danach hinunter nach Setcases.


Das Wetter ist weiterhin extrem heiß. Auf der französischen Seite der Pyrenäen brennt es an mehreren Stellen, sogar die Tour de France musste deshalb ihre Strecke anpassen. Ich hoffe, dass ich davon unterwegs nichts mitbekomme.


Wenn alles nach Plan läuft, stehe ich in neun Tagen am Meer. Die letzten Etappen liegen vor mir – und danach geht's zurück in den schönen Ruhrpott.


 
 
 

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